Und der Haifisch der hat Zähne! - Lesung & Songs aus Brechts Dreigroschenoper
Die BRUCH-BRAUEREI wird zur „HAIFISCH-BAR“
Datum: 24.09.2026; 19:30 Uhr
Ort: Bruch Brauerei
Tickets: ab 16€ inkl. Vorverkaufsgebühren bei Ticket Regional
Bertolt Brechts „Die Dreigroschenoper“ gehört zu den berühmtesten Werken des modernen Musiktheaters. Mit scharfem Witz und einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik singen die DarstellerInnen die unvergesslichen Songs von Kurt Weill, die bis heute nichts von ihrer Aktualität verloren haben. Eingebettet sind die Songs in eine Lesung von der Schauspielerin Luise Kinner. Sie liest Ernst Josef Aufrichts „Und der Haifisch, der hat Zähne: Aufzeichnungen eines Theaterdirektors".
Mit bissiger Ironie und musikalischer Brillanz entlarven Bertolt Brecht und Kurt Weill in „Die Dreigroschenoper“ eine Gesellschaft, in der Moral und Kriminalität oft nur zwei Seiten derselben Medaille sind. Zwischen Gangstern, Bettlern und scheinbar respektablen Bürgern verschwimmen die Grenzen von Recht und Unrecht – und genau darin liegt die zeitlose Sprengkraft von Stück und Musik.


Begleitet werden die DarstellerInnen am Flügel von Christoph Iacono, der am Staatstheater Saarbrücken die musikalische Leitung der Dreigroschenoper verantwortete. Er ist Pianist, Komponist, Theater- und Bühnenmusiker. Er arbeitet regelmäßig für verschiedene Schauspielhäuser, so zum Beispiel für das Schauspiel Köln, das Oldenburgische Staatstheater, das Schauspiel Frankfurt und andere. Für das Schauspiel Kiel komponierte er die Bühnenmusik zu „Romeo und Julia“ in einer Neubearbeitung von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel.

Louisa von Spies wurde im Münsterland geboren und studierte u.a. bei Klaus Maria Brandauer am „Max-Reinhardt Seminar“ in Wien. Sie schloss das Schauspielstudium mit Auszeichnung ab. Anschließend spielte sie in Festengagements an diversen Staatstheatern zahlreiche Rollen wie z.B. „Käthchen von Heilbronn“ am Staatstheater Braunschweig. 2013 schlüpfte sie in die Rolle der Kommissarsanwärterin Nina Wagner, in der Krimalreihe „Mord in bester Gesellschaft“ und stand über viele Jahre in der ARD-Telenovela Sturm der Liebe, als Antagonistin Desirée Bramigk, vor der Kamera. 2019 brachte sie ihr Soloalbum „I‘ll be fine“ in Berlin heraus, alle Lieder des Albums hat von Spies selbst geschrieben. 2020 zog sie für drei Jahre nach New York City, USA. In dieser Zeit war sie Solistin in einem Gospelchor in Harlem/NYC.

Gaby Pochert, geboren in Stuttgart, studierte Violine, Gesang und Klavier an der staatlichen Musikhochschule Stuttgart, sowie Schauspiel an der Hochschule der Künste in Berlin. Ihre Engagements führten sie seit 1982 an verschiedene Theater, darunter die Kammerspiele München, das Maxim Gorki Theater Berlin und das Schauspiel Frankfurt. Dabei arbeitete sie mit RegisseurInnen wie Anna Bergmann, Oliver Reese, Rainald Grebe oder Andreas Kriegenburg zusammen. Zudem arbeitete Gaby Pochert als Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Gabriel Schneider wurde 1993 in Neunkirchen im Saarland geboren. Nach seinem Abitur besuchte er die Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, wo er sein Schauspielstudium 2015 abschloss. Es folgten Engagements an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz sowie auf Kampnagel Hamburg. Von 2016 bis 2021 war er festes Ensemblemitglied am Konzert Theater Bern. Dort war er unter anderem als Ulrich in „Der Mann ohne Eigenschaften“ und als Andenoid Hynkel in „Der grosse Diktator“ von Charlie Chaplin zu sehen. Seit der Spielzeit 2021/2022 ist er zurück in Berlin. Er gastierte am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, am Berliner Ensemble, dem Renaissancetheater Berlin und dem Theater Basel. Seit der Spielzeit 2023/2024 ist er Mitglied des Berliner Ensembles.

Luise Kinner wurde 1985 in Kiel geboren. Sie studierte zunächst Operngesang am Musikinstitut in Halle, wechselte dann aber an die Folkwang Universität Essen/Bochum und schloss ihr Schauspielstudium 2015 ab. In dieser Zeit spielte sie u.a. am Schauspielhaus Bochum, am Theater Oberhausen, am AL-Kasaba Theater in Ramallah und in Wuppertal und war anschließend bis 2019 festes Ensemblemitglied am Münchner Volkstheater. Seit 2019 ist sie als freie Schauspielerin
tätig. Engagements führten sie u.a. ans Theater Dortmund und ans Saarländische Staatstheater. Darüber hinaus ist Luise Kinner auch im Bereich Film & TV tätig.
